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Rückblick

Der SC Sendling wurde im Jahr 1929 von dem damals 19jährigen Ludwig Wacker gegründet. Der Name Ludwig Wacker wird immer mit dem SC Sendling verbunden bleiben. Bis vor kurzem war er, der am 17. September 1999 seinen 90. Geburtstag feiern durfte, für den SC Sendling als Ehrenvorsitzender aktiv. 
  Der sportliche Höhenflug beim SC Sendling begann im Jahre 1985 durch den Aufstieg der 1. Mannschaft in die bayrische Schachoberliga und setzte sich 1987 mit dem Aufstieg in 2. Bundesliga fort, wo sich Sendling 4 Jahre lang halten konnte. Diese Erfolge verdankte der SC Sendling dem außerordentlichen Engagement des damaligen ersten Vorsitzenden Helmut Eckstein und Spielern, die größtenteils als Jugendliche dem Verein beigetreten und mit ihm gewachsen sind. 
  In den 90er Jahren folgten Erfolge im Damenschach: bis 1996 stellte der SC Sendling die einzige Münchner Mannschaft in der Damen-Bayernliga und 95/96 sogar in der 2. Bundesliga.

70 Jahre SC Sendling

Bild des Spiellokals mit GM Unzicker beim simultan

Großmeister Unzicker simultan 
im Spiellokal Alten-Service-Zentrum Sendling-Westpark

Am 27.2.99 konnte der SC Sendling sein 70-jähriges Bestehen feiern - und zwei seltene Jubiläen würdigen: 70 Jahre Mitgliedschaft des Vereinsgründers Ludwig Wacker, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte und 60jährige Mitgliedschaft von Schachfreund Karl-Ludwig Schneider.
  23 Vereinsmitglieder fanden sich im Spiellokal ein, um gegen GM Wolfgang Unzicker  in einer Simultanveranstaltung anzutreten. Zuerst remisierte Jubilar Schneider, dann sollten 8 weitere Remisen folgen, sogar 2 Niederlagen (gegen Joachim Katzer und Frank Halanke) mußte der gesundheitlich etwas angeschlagene Großmeister hinnehmen. Aber 12 Siege gingen auf sein Konto; die Sendlinger hatten es ihm also alles andere als leicht gemacht, trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, noch drei sehr schöne Partiefragmente aus eigenen Glanzpartien kompetent und humorvoll zu präsentieren.